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KenFM im Gespräch mit: Elias Davidsson (April 2017) PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 19. April 2017 um 09:38 Uhr
KenFM im Gespräch mit: Elias Davidsson (April 2017)

Der Wadenbeißer.

Elias Davidsson ist das, was man eine Nervensäge nennen könnte. Sein stark ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit lässt ihn seit Jahren den Finger in die politische Wunde legen. Vorsätzlich.

Davidsson verbeißt sich in Missstände, anstatt über sie hinwegzusehen.

Dieser Charakterzug prägt auch sein aktuelles Buch „Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung“.

Im Gespräch mit KenFM kommt er zu dem Schluss, dass 15 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September weniger über die tatsächlichen Begebenheiten am Ground Zero bekannt ist, als zwei Wochen nach dem Untergang der Titanic. Nur ging die Titanic auf offener See unter, nachts, während die Terrorflüge zur Prime-Time in New York City live verfolgt werden konnten.

Was sagt dieses "Nicht-wissen-wollen" über die sogenannte Informationsgesellschaft?

Im Fall 9/11 wurde binnen 24 Stunden der halben Menschheit eine völlig aberwitzige Geschichte erzählt, die bis heute nicht hinterfragt werden darf, will man nicht als Verschwörungstheoretiker im Abseits landen. Die meisten etablierten Journalisten halten sich an diese vom Weißen Haus errichtete Tabuzone.

Eindrucksvoll legt Davidsson dar, weshalb der von George W. Bush als „The Truth“ betitelte 9/11-Commisson-Report keinesfalls für die Wahrheit stehen kann. Davidsson zeigt, dass Terrorismus nach dem 11. September ganz bewusst hochgeschrieben wird. Die Technik, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, ist Teil einer politischen Strategie.

Fakt ist: verdeckter Staatsterrorismus untergräbt aktiv die letzten Reste der Demokratie. Das Völkerrecht wird seit dem 11.9.2001 im Schatten permanenter Bedrohung immer weiter ausgehöhlt. Wo endet das?

Elias Davidsson wurde 1941 in Palästina geboren. Nachdem er einige Jahre in Frankreich gelebt hatte, zog es ihn mit 20 Jahren nach Island, wo er die Staatsbürgerschaft annahm. Inzwischen lebt der 76-jährige seit nunmehr neun Jahren bei Bonn. Die Vielseitigkeit seiner Persönlichkeit spiegelt sich auch in seiner beruflichen Laufbahn wider.

Nach 20 Jahren als Programmierer bei IBM widmete sich der passionierte Musiker Davidsson seiner großen Leidenschaft und begann computergestützte avantgardistische Musik zu komponieren. Parallel veröffentlichte er als politischer Aktivist diverse Bücher.

Wir erlebten in Elias Davidsson zum wiederholten Male einen Mann, der bereit ist, kritische Fragen auch dann zu stellen, wenn einen die schlüssigen Antworten ins Fadenkreuz der Mächtigen zerren. Hier weiter zu fragen, nicht auszuweichen, ist seine große Stärke. Dazu benötigt man Mut.

Mut hat Davidsson reichlich.



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Quelle: KenFM
 

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